Das Film-Ei-Light des Jahres

Auf dem glamourösen Filmfestival in Cannes droht die Premiere von Poule Poule ins Wasser zu fallen - «Wuff», der tollpatschige Hund, hat die Szenen komplett durcheinandergebracht. Die Crew braucht dringend deine Hilfe!

Das Spiel klingt zwar einfach und ist schnell erklärt, sorgt aber bei uns regelmässig für rauchende Köpfe. Eine Partie dauert ungefähr zwanzig Minuten und bietet Spielspass für zwei bis acht Personen. Und so geht’s: Einer der Mitspieler wird Regisseur, greift sich den Kartenstapel und deckt eine Karte nach der anderen auf. Dabei werden die Karten immer übereinandergelegt, so dass ihr nur die zuletzt gelegte Karte sehen könnt. Und genau darin besteht die Herausforderung, hier kommt es auf Deine Gedächtnisleistung an, denn Du musst jederzeit wissen, welche Karten schon gespielt wurden.

Du denkst trotzdem, dass Eier zählen ja nicht so schwer sein kann? Das stimmt! Wären da nicht die Spezialkarten. Die sorgen für reichlich Chaos, so dass man mit dem ziemlich schnell ins Schlingern kommt. Tritt beispielsweise ein Huhn in Erscheinung, setzt sich dieses zum Brüten auf das Ei, das somit nicht mehr sichtbar ist und nicht mehr gezählt werden darf. Ganz vergessen darf man es allerdings nicht, denn es gibt ja noch den Fuchs. Der schleicht sich auf den Hof und jagt die Henne vom Ei, das Ei wird wieder mitgezählt.

Die hohe Kunst des Überblick-Behaltens

Soviel zur Grundvariante des Spieles. Es geht aber noch schwieriger, nämlich dann, wenn die Nebendarsteller auf den Plan treten. Wuff, der Hund, verscheucht den nächsten Fuchs, der auftaucht. Der Fuchs im Hühnerpelz verjagt zwar das Huhn, wird aber von Hunden nicht erkannt und somit nicht verscheucht. Tiger Worm, der Regenwurm, lenkt die nächste Henne ab, die sich dann nicht auf das Ei setzt. Das Straussenei zählt als zwei Eier, das Huhn kann sich aber aufgrund der Grösse nicht draufsetzen. Dem Bauern Roger ist das völlig egal, er sammelt einfach alle Eier ein. Rico, der Hahn, beendet das Spiel sofort, gewonnen hat die Runde, wer als erstes die Anzahl sichtbarer Eier ansagen kann. Quak, die Ente, hat zwar keinen Effekt auf das Zählen, bringt aber alle Mitspieler dazu, zu quaken. Mit all diesen Statisten wird es immer schwieriger, den Überblick zu behalten.

Ein chaotisches, abgedrehtes Spiel, bei dem man hellwach sein muss. Echt ungewöhnlich und witzig, vor allem auch für Erwachsene. Der Schwierigkeitsgrad lässt sich aber mit den Nebendarstellern gut anpassen, so dass auch Kinder gut mitspielen und ihr Gedächtnis trainieren können. Wir können Poule Poule wirklich nur empfehlen!

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