Froggit: Fischalarm im Froschteich – ein intelligentes Lernspielen für die ganze Familie.

Beim Öffnen des kunterbunten Froschspiels fällt sofort die liebevolle Verarbeitung ins Auge. Die hochwertigen Spielfiguren fühlen sich richtig gut an. Das Spiel kann aber viel mehr als nur gut aussehen und es geht um weit mehr, als man auf den ersten Blick ahnt.

Aber erst mal von vorne: Grundsätzlich geht es darum, seine Froschfamilie über den Seerosenteich ins Ziel zu kriegen, ohne dass sie vom Fisch geschnappt werden. Was so einfach klingt, ist ganz schön knifflig. Es gilt, den Fisch grossräumig zu umhüpfen, fremde Frösche zu blockieren und die eigenen schnell ans rettende Ufer zu bringen. Auf den nötigen Weitblick kommt es an und auf die richtige Strategie natürlich. Mitspielen können zwei bis sechs Spieler ab sechs Jahren. Geschult wird vor allem das logische und räumliche Denken, die Konzentration und die Fähigkeit, vorauszuplanen. In erster Linie sorgt das Spiel aber ganz schlicht für jede Menge Spass.

Gestartet wird mit zwei grossen und drei kleinen Fröschen auf der entsprechend farbigen Markierung auf dem Seerosenteich. Ziel ist das Ufer auf der gegenüberliegenden Seite. Doch zwischen den grünen Blättern der Seerosen lauert ein gefrässiger Fisch, der nur darauf wartet, die Frösche zu schnappen. Das bedeutet zurück zum Start. So kann sich der Spielverlauf jederzeit und blitzschnell ändern. Man muss sich also ganz genau überlegen, auf welches Feld man hüpft. Wer seinen Frosch ins Ziel bringt, darf den Fisch auf Reisen schicken, zwei Felder weit rücken und gegnerische Frösche fressen.

Für die Profi-Spieler darfs es eine zusätzliche Herausforderung sein

Und es gibt noch eine zweite Schwierigkeitsstufe. Hier gibt es zusätzliche Optionen, beispielsweise kann ein kleiner Frosch auf den Rücken eines grossen Frosches springen und so als Team weiterhüpfen, allerdings kommen die beiden dann nur noch langsam voran und können keine anderen Frösche mehr überspringen. Und mit einem eigenen grossen Frosch kann man einen gegnerischen kleinen Frosch fangen, indem man einfach draufspringt. Die kleinen können nun nicht mehr bewegt werden, bevor ihr sie wieder freigebt. Ganz schön verzwickt. Für unseren Jüngsten spielen wir vor allem die Junior-Variante, mit der grossen Schwester kann man sich auch schon mal aufs Experten Level wagen. Schön, wenn ein Spiel so mit den Kindern mitwachsen kann.

Gesellschaftsspiele holt man ja immer dann aus dem Schrank, wenn es draussen mal nicht so schön ist. Die Kinder wollten aber auch beim schönsten Wettter immer wieder Frösche springen lassen und so haben wir den Fisch-Alarm kurzerhand auf den Gartentisch unter den Sonnenschirm verlegt. Ein kleiner Tipp am Rande: Wenn wir nicht so viel Zeit hatten, oder sich die Geduld der Kinder langsam dem Ende entgegenneigte, aber partout noch eine Runde gespielt werden soll, haben wir unsere Froschfamilien auch schon mal verkleinert und nur eine kurze Runde gespielt.

Wir sind jedenfalls grosse Froschfans und Froggit ist bestimmt nicht unser letztes «Smart Game»!

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