Heimatgefühle in der Ostschweiz

Wir finden unsere Ostschweiz einfach wunderschön. Und diese fünf Orte hier gehören für uns zu den schönsten Plätzen der Region, wo unser Herz noch etwas schneller schlägt und wir einen ganz besonderen Stolz auf unsere schöne Ostschweiz empfinden.

(Bild: Säntis-Schwebebahn) Mit seinen 2'502 Metern ist der Säntis der höchste Berg im Alpstein. Stolz thront er über dem Bodensee, eine weithin sichtbare Landmarke, dessen Anblick für viele ein Stück Heimat bedeutet.

Für Genusswanderer, für Familien, für Bergsteiger, hier kommt jeder auf seine Kosten. Und wer es ganz gemütlich mag, lässt sich in rund zehn Minuten von der Schwebebahn hinaufbringen, um die atemberaubende Kulisse zu geniessen. Von seinem Gipfel kann man einen unvergesslichen Rundumblick in sechs Länder geniessen. Es gibt also kein Grund, dem nebligen Unterland nicht zu entfliehen und das atemberaubende Alpenpanorama auf dem Säntis zu geniessen.

(Bild: Stiftsbibliothek St.Gallen) Schon im 10. Jahrhundert war das Kloster St. Gallen eines der bedeutendsten geistigen Zentren der abendländischen Kultur. Und bis heute ist der Geist diese Zeit zu spüren, wenn man den Stiftsbezirk betritt. Das Herzstück ist dabei unbestritten die eindrucksvolle Stiftsbibliothek. Sie ist nicht nur die älteste Bibliothek der Schweiz, sondern gilt als eine der schönsten, grössten und ältesten Klosterbibliotheken der Welt.

Der überwältigend schöne Rokokosaal mit seinen zahlreichen Stuckverzierungen und den sanft geschwungenen Holzgalerien lässt einem ehrfürchtig und staunend verweilen. Ein würdiges Zuhause für den unschätzbar wertvollen Bücherbestand, bestehend aus zahlreichen Handschriften, Urkunden, Inkunabeln und Frühdrucken. So wurde die Bibliothek zusammen mit dem ganzen Stiftsbezirk 1983 von der UNESCO in das Verzeichnis des Weltkulturerbes aufgenommen.

(Bild: Aescher/Pfefferbeere) Das Berggasthaus Aescher gehört zu den ältesten der Schweiz und besteht schon seit 1860. Heute ist das Gasthaus weit bekannt, vor allem als beliebtes Fotomotiv. Beeindruckend schmiegt es sich den senkrechten Felsen, eins mit dem imposanten Berg und der herrlichen Natur.

Prähistorische Funde machen die Wildkirchlihöhlen 1904 berühmt. Erstmals konnte durch Ausgrabungen bewiesen werden, dass Neandertaler auch im Alpenraum waren. Die Höhlen gehören zu den höchstgelegenen prähistorischen Stätten Westeuropas. Neben Steinwerkzeug fand man in den Höhlen Überreste von 800 Tieren, auch von Höhlenlöwen und Wölfen. Und von Höhlenbären, die vor bis zu 50'000 Jahren in den Höhlen lebten.

Ein mythischer Ort, eine geheimnisvolle Atmosphäre und eine prähistorische Kulturstätte - das Berggasthaus und die Wildkirchlihöhlen sind ein wunderschönes Ausflugsziel für Gross und Klein. Und ganz nebenbei geniesst man auch noch eine herrliche Aussicht ins Appenzellerland.

(Bild: Pixel_mixer) Wunderschön gelegen am Alpsteinmassiv, mitten in einer malerischen Hügellandschaft, liegt das heimelige Dorf Appenzell. Sein unverwechselbares Dorfbild wird vor allem durch die traditionellen, bunt bemalten Holzhäuser geprägt. Gemütlich und friedlich kann man durch die schmucken Gassen flanieren und hier und da gemütlich verweilen.

Die autofreie Hauptstrasse lockt mit zahlreichen kleinen Ladengeschäften und Bäckereien, aus denen es verführerisch gut duftet. Hier gibt es auch die verschiedenen Spezialitäten zu probieren, zum Beispiel den berühmten Appenzeller Biber. Der wird nach wie vor liebevoll von Hand hergestellt und besteht aus einem raffinierten Honigteig, gefüllt mit einer hellen Mandelmasse, alles nach einem uralten, gut gehüteten Rezept. Einfach unvergleichlich.

Ein beeindruckender Anblick ist ausserdem der bunte Alpabzug. Vorneweg die weissen, hornlosen Appenzeller Geissen und die Kinder in ihren schmucken Trachten. Dahinter die geschmückten Kühe und das Pferd, das den Holzwagen mit den Gerätschaften zieht. Bellend darum herum der Bläss, der darauf achtet, dass niemand vom Weg abkommt. Eine wunderbar heimelige Szenerie.

(Bild: timulrich_pix) Die einzigartige türkisblaue Farbe und die idyllische Lage haben den Caumasee weltberühmt gemacht und er gehört ohne Zweifel zu den schönsten Seen der Schweiz. Der «Lag la Cauma», also der «See der Mittagsruhe» ist die Perle von Flims. Sein Wasser ist kristallklar, so dass man, steht man an seinem Ufer, problemlos bis auf den Grund des Sees schauen kann. Die aussergewöhnliche Farbe – und das ganz ohne Instagram-Filter - ist weit über die Landesgrenzen hinaus berühmt.

Entstanden ist der See durch einen Bergsturz vor knapp 10'000 Jahren. Er ist rund 300 Meter breit, 600 Meter lang und an den tiefsten Stellen 30 Meter tief. Legenden besagen, dass das Wasser des Caumasees Heilkräfte besitzt. Schon im 19. Jahrhundert kamen viele wichtige Gäste zur Erholung in die Region und mache Flims so zu einem Kurort. Auch die Flimser Bauern glaubten an die heilenden Kräfte des Wassers, so dass sie mit kranken Tieren zum See gingen, um sie zu baden.

Ein Ausflug zur «Karibik der Schweiz», wie der Caumasee auch genannt wird, gehört auf jeden Fall auf jede Bucket List.

Hier kommen Heimatgefühle auf

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