Aufräumtipps für mehr Ordnung

Wie sagt man so schön: Ordnung ist das halbe Leben. Und doch drücken wir uns gern davor, aufzuräumen. Wenn du aber erst mal dein System gefunden hast, ist Aufräumen leichter als du denkst. Also, Spotify-Playlist an, Lautstärke aufdrehen und ran an das Tohuwabohu!

Ordnung in der Küche

Die Küche ist das klassische Sammelbecken für alles Mögliche, hier landet die Post, verschiedene Schlüssel, Stifte und Notizzettel und vieles mehr. Wie verwandeln wir das Chaos in einen schönen und funktionalen Arbeitsplatz? Erst einmal muss alles weg, was nicht benutzt wird. Alles, was seit einem Jahr in der Schublade liegt und nicht zum Einsatz kommt, wird verschenkt, verkauft oder weggeschmissen. Die Dinge, die bleiben, brauchen einen festen Platz. Dabei nicht schummeln und nichts irgendwo dazu oder dazwischen quetschen! Für den Kleinkram, der der in Schubladen rumfliegt wie zum Beispiel Feuerzeuge, Batterien oder Gummibänder kann man gut eine hübsche Box verwenden. Auch Küchengeräte müssen von der Arbeitsfläche weichen und werden im Schrank verstaut. Das gilt natürlich nicht für grosse Geräte wie eine Mikrowelle oder den Kaffeevollautomaten. Aber der Toaster, der zwar jeden Morgen kurz im Einsatz ist, danach aber 23 Stunden einfach nur arbeitslos in der Gegend rumsteht, wird in den Schrank verbannt. So leert sich nach und nach die Arbeitsfläche und man kann damit aufhören, Sachen von links nach rechts zu schieben, um irgendwo Zwiebeln schnibbeln zu können.

Ordnung im Badezimmer

Kennst Du das? Du möchtest in Ruhe ein Bad nehmen und Dich so richtig schön entspannen. Aber wo du auch hinguckst, überall steht eine bunte Mischung aus halbvollen Shampooflaschen, angefangenen Kosmetikartikel und halb ausgedrückten Zahnpastatuben. Höchste Zeit, Ordnung im Badezimmer zu schaffen. Je mehr freie Flächen, umso aufgeräumter wirkt das Badezimmer. Da man aber gerade im Badezimmer viele Dinge gerne jederzeit griffbereit hat, bietet es sich an, Körbchen oder Kästchen aufzustellen. Was man nicht jeden Tag benutzt, gehört hinter Schranktüren. Der sollte aber auch regelmässig ausgemistet werden. Und auch hier gilt: was ein Jahr nicht benutzt worden ist, kann weg. Ein Geschenk, das dir nie gefallen hat, ein Spontankauf, den du Minuten später bereut hast, ein Parfum, das du nicht mehr magst. Weg damit! Sammle Pröbchen und kleine Fläschchen aus dem Hotel nicht in chaotischen Schubladen. Entscheide dich: benutzen, verschenken oder wegwerfen. Um den einheitlichen Look zu perfektionieren kannst du Duschgel, Shampoo und Handseife in einheitliche Seifenspender umfüllen. So sieht dein Bad immer schön aufgeräumt aus und wird zu deiner ganz persönlichen Wohlfühloase.

Ordnung im Kleiderschrank

Um deinen Kleiderschrank richtig aufzuräumen, brauchst du meist vor allem eins: weniger Kleider. Am besten leerst du deinen Kleiderschrank einmal komplett und sammelst all deine Kleider auf dem Bett. Dann hast du nicht nur einen guten Überblick, wie viele Klamotten du überhaupt hast, sondern entkommst der Versuchung, das Ausmisten dann doch lieber auf Morgen zu verschieben. Dann wird aussortiert. Wenn Du unsicher bist, ob Du ein Kleidungsstück behalten möchtest, probiere es einfach an, das hilft in der Regel, schnell zu einer Entscheidung zu gelangen. Dann geht’s ans systematische Einräumen. Hemden, Blusen und Kleider machen sich super auf Kleiderbügeln, aber auch Shirts und Pullis können gut aufgehängt werden. Das spart nicht nur Platz, sondern schafft auch Übersicht. Zusammenpassende Kleiderbügel machen das Bild perfekt. Wer Lust hat, kann zudem nach Farben sortieren, das sieht besonders hübsch aus. Gürtel und Schals gehören auch aufgehängt, kleinere Teile lassen sich gut in hübschen Boxen ordnen. Sowieso gilt: was nicht gefaltet werden kann, kommt in eine Kiste. Jetzt musst du nur noch diszipliniert jeden Abend alle herumfliegenden Klamotten wieder einräumen, und dein Schrank wird nie wieder im textilen Chaos versinken.

Ordnung im Kinderzimmer

Alle Eltern kennen das: man möchte eigentlich nur kurz im Kinderzimmer stabsaugen, muss sich aber vorher durch einen Parcours aus herumliegenden Legosteinen, vollgekrümelten Tellern und stapelweise Bücher kämpfen. Und spätestens, wenn schon das Öffnen eines Fensters zur unlösbaren Aufgabe wird, ist es höchste Zeit, im Kinderzimmer für Ordnung zu sorgen. Erst einmal gilt auch hier: ausmisten! Ausgetrocknete Stifte, kopflose Barbiepuppen und Autos mit nur noch drei Rädern, das braucht wirklich keiner. Bei allem anderen sollten die Kinder entscheiden dürfen, was sie behalten möchten und was wegkann. Für alles, was bleibt, deckst du deine Kinder am besten mit Körben und Kisten ein, in denen Legosteine, Holzeisenbahn und der ganze Krimskrams verschwinden kann. Natürlich schön sortiert. Denn sind wir mal ehrlich, lange hält auch die schönste Ordnung bei Kindern nicht an. Mit Hilfe der Kisten ist das Chaos dann aber recht schnell behoben. Und wenn dann so langsam der Boden des Kinderzimmers wieder sichtbar wird, seid ihr auf jeden Fall auf dem richtigen Weg.

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