Wie kommt die Farbe in den Stift?

Vom ersten Strichmännchen bis zum hochdotierten Kunstwerk, vom Kleinkind bis zum Künstler: Buntstifte sind farbenfrohe Begleiter, die wir so selbstverständlich benutzen, dass wir gar nicht mehr darüber nachdenken, was wir da in den Händen halten.

Wie beim Bleistift werden die Minen, hier bestehend aus Farbpigmenten, Bindemitteln, Fetten und Füllstoffen, in die Holzfassung eingeleimt. Ein holziges Gegenstück deckt die Minen ab. Nach dem ausfräsen werden sie mit bunten Lacken überzogen, damit wir auf den ersten Blick sehen, welche Farbe wir in den Händen halten. Zu guter Letzt werden die Stifte noch gespitzt, indem sie über ein Schleifpapier gedreht werden. Aquarell Buntstifte werden auf Wasserbasis hergestellt, so können sie nach dem Zeichnen mit Pinsel und Wasser verwischt werden.

Und für alle Fans von unnützem Wissen: unsere Buntstifte sind durchschnittlich zwischen 170 und 185 cm lang.

Ist im Bleistift eigentlich Blei drin?

Bleistifte sind aus unserem Alltag kaum wegzudenken, jeder hatte ihn schon mal in der Hand. Ob in der Schule, im Büro oder zu Hause in der Küchenschublade. In den Anfängen im 16. Jahrhundert, wurde die Miene, die übrigens schon damals nichts mit Blei zu tun hatte, noch mit Schnur, Tuch oder Papier umwickelt. Die Miene besteht aus einer Graphitmischung. Der Bleistift ist also eigentlich ein richtiger Etikettenschwindel, denn an einem solchen Stift ist nichts aus Blei.

Heute werden Bleistifte nicht mehr von Hand, sondern am Fliessband produziert. In ein Holzbrett mit Rillen wird die Miene eingelegt, ein zweites Brett kommt oben drauf. Dann muss der Doppeldecker nur noch zurechtgefräst werden. Das Holz muss natürlich die richtige Härte haben, darf nicht zu weich sein, schliesslich muss sie die Mine halten. Aber auch nicht zu hart, denn gut anspitzen lassen muss sich der Bleistift auch.

Seit wann gibt es Radiergummis?

Kurz nicht aufgepasst und mit der Hand ausgerutscht, schon muss man seine Zeichnung wegwerfen. Oder doch nicht? Nein, denn zum Glück gibt es Radiergummis.

Die Geschichte des Radiergummis reicht bis ins 16. Jahrhundert zurück. Damals soll ein italienischer Maler seine Schüler angewiesen haben, Bleistiftstriche mit Brot auszuwischen, das vermutlich dafür vorher zu einer festen Radiermasse geknetet wurde.

Es dauert dann noch einmal gut zweihundert Jahre bis ins Jahr 1770, in der zwei Briten das Radiergummi, das wir heute kennen, erfinden. Sie entdecken, dass sich getrockneter Kautschuk zum Entfernen von Bleistiftstrichen eignet. Danach wurde durch technologische Entwicklungen der Kunststoffradierer stetig weiter verbessert bis hin zu den unzähligen Radiergummis in allen Formen und Farben, die wir heute kennen.

Bleistift und Co auch bei uns im Sortiment: